Die BKK SBH betreut über 23.000 Versicherte – Beitrag bleibt stabil

Die BKK SBH schließt das Jahr 2017 mit einem Überschuss von 778.000 Euro ab und versichert zwischenzeitlich über 23.000 Versicherte. Das sind 4 Prozent mehr als im Vorjahr. In der Verwaltungsratssitzung am 10. Juli 2018 wurden neben der Versichertenentwicklung die Jahresrechnungsergebnisse 2017 diskutiert und abgenommen.

Den ausschlaggebenden Grund für das kontinuierliche Wachstum sieht Vorstand Uwe Amann in der regionalen Kundenbetreuung sowie den überdurchschnittlichen Leistungen. Die BKK SBH unterhält neben der Hauptverwaltung in Trossingen Geschäftsstellen in Schwenningen, St. Georgen und Schonach. Darüber hinaus wird für onlineaffine Kunden ab Herbst eine kostenfreie Smartphone-App zur Abwicklung der Krankenkassengeschäfte zu Verfügung gestellt.

Das Haushaltsvolumen der BKK SBH lag 2017 bei 56 Mio. Euro. Davon wird der Großteil für die medizinische Versorgung aufgewendet. Zu den größten Ausgabenpositionen der BKK SBH zählen die Krankenhausbehandlung mit 14 Mio. Euro, die ärztliche Behandlung mit 10,8 Mio. Euro sowie die Versorgung mit Arzneimittel in Höhe von 8,7 Mio. Euro. Für die Verwaltung wendet die BKK SBH 110,70 Euro je Versicherten auf, deutlich weniger als die gesetzliche Krankenversicherung im Schnitt mit 153,78 Euro.

Die gute Finanzlage ermöglicht es der BKK SBH, ihre Beiträge langfristige stabil zu halten. Aktuell erhebt die BKK SBH einen Zusatzbeitrag von 0,7 Prozent, der deutlich unter dem Durchschnitt der gesetzlichen Krankenversicherung liegt.

Rechnungsergebnis 2017