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Wahl Verwaltungsrat der BKK SBH

Die BKK SBH hat einen neuen Verwaltungsrat. Für diese Wahl hatten die Sozialpartner Vorschlagslisten eingereicht, die ein breites Spektrum von Interessen berücksichtigen. Die konstituierende Sitzung fand am 11. Juli 2017 im Konferenzraum der BKK SBH statt.

Gewählt wurden 8 ordentliche Verwaltungsratsmitglieder und 9 Stellvertreter. 8 Vertreter repräsentieren die Arbeitgeber  und 9 die Versicherten. Aus dem Kreis der Verwaltungsratsmitglieder wurden als alternierende Vorsitzende des Gremiums Willi Messner und Thomas Burger gewählt. Beide waren in dieser Funktion auch schon in den vorherigen Legislaturperioden tätig. Verabschiedet wurden die beiden Arbeitgebervertreter Ulrich Heine und Friedhelm Brüstle. Neu im Verwaltungsrat sind Günther Meßmer, Herbert Rombach (beide Arbeitgebervertreter) und Uwe Acker (Versichertenvertreter).

Anschließend an die Wahl informierte die Ernährungsberaterin der BKK SBH, Frau Diana Motzkus, die Verwaltungsräte über die gesundheitlichen Qualitäten der frischen Sommerküche. Danach durften die Verwaltungsräte selbst schmackhafte Sommergerichte zubereiten und natürlich auch verzehren.

Der Verwaltungsrat der BKK SBH: (von links nach rechts)

Reihe hinten: Uwe Amann (Vorstand BKK SBH), Günther Meßmer, Thomas Burger (alternierender Vorsitzender Arbeitgeber), Matthias Huber, Udo Maier, Alois Schöndienst, Andreas Kehder, Willi Messner (alternierender Vorsitzender Versicherte), Uwe Acker, Herbert Disch, Friedhelm Brüstle, Ulrich Heine. Reihe Vorne:  Petra Zellmer, Sybille Stindl (stv. Vorständin). Auf dem Bild fehlen: Kai Uwe Henne, Gunter Welzer, Antonio Mercuri, Herbert Rombach, Christian Dehn, Alexander Höfler, Richard Guderian.

KBV-116117-Logo

Kennen Sie die 116117?

Ein Jahr nach der Einführung der bundesweit gültigen Rufnummer für den ärztlichen Bereitschaftsdienst ziehen die Kassenärztliche Vereinigung Baden-Württemberg (KVBW) und der DRK-Landesverband Bilanz: Mit der 116117 gelinge es, Notfalleinsätze des Rettungsdienstes und Behandlungen des ärztlichen Bereitschaftsdienstes besser zu koordinieren. weiterlesen „Kennen Sie die 116117?“

EU-Logo Onlineapotheke

EU Logo macht Arzneimittelkauf bei Internetapotheken sicherer

Ob Luxusuhren oder Designermode, teure Parfums oder die neueste Sportschuhgeneration, es gibt fast nichts, was nicht gefälscht wird. Mit dem weltweiten Handel wächst eine regelrechte Fälscherindustrie heran, und die hat längst auch Arzneimittel im Blick. Kein Wunder, immerhin werden allein in Deutschland rund 50 Mrd. Euro pro Jahr für Arzneimittel ausgegeben. Doch während man mit einem Uhren- oder Laufschuhimitat schlimmstenfalls schlechte Qualität erwirbt, stellen gefälschte Medikamente eine ernsthafte Gefahr für die Patienten dar. Durch neue Vorgaben an Handel und Hersteller und bessere Information der Patienten will die EU den Arzneimittelfälschern wenigstens innerhalb der Union die Arbeit erschweren.

Bislang ist die Gefahr durch gefälschte Arzneimittel für Versicherte in Deutschland eher gering: Laut Bundesfinanzminister wurden 2015 vom Zoll knapp 4 Millionen illegale und gefälschte Arzneimittel aus dem Verkehr gezogen. Das ist nicht viel angesichts der rund 40 Milliarden Tagesdosen, die gesetzlichen Krankenversicherten jedes Jahr verordnet werden, aber trotzdem ein großes Risiko für jeden betroffenen Patienten. Denn oft enthalten die Fälschungen keine oder falsch dosierte Wirkstoffe, in manchen werden sogar gesundheitsgefährdende Inhaltsstoffe gefunden. Weil die kriminelle Energie in Zeiten der Globalisierung keine Landes- und Branchengrenzen kennt, steigen die Zahlen Jahr für Jahr an. Durch mehr Transparenz für die Patienten und durch bessere Kontrollen innerhalb der Handelswege will die EU deshalb für mehr Sicherheit sorgen.

Besonderes Risiko: Online Apotheken

Als ein besonderes Risiko wurde der Medikamentenkauf in Online-Apotheken identifiziert. Die Seriosität der Anbieter – zumal aus dem Ausland – können selbst gut informierte Kunden kaum beurteilen. Denn für mit krimineller Energie agierenden Anbieter ist es ein Leichtes, eine professionell wirkende Internetapotheke ins Netz zu stellen, um ihre Fälschungen auf den Markt zu bringen. Deshalb werden die in den EU-Staaten offiziell zugelassenen Versandapotheken nun durch ein europaweit einheitliches Logo gekennzeichnet.

Das Logo besteht aus einem weißen Kreuz in grünen und grauen Balken, unter dem die Flagge des Landes abgebildet ist in den die Apotheke zugelassen wurde. Daneben steht in der jeweiligen Landesspreche der Hinweis „zur Überprüfung der Legalität dieser Website hier klicken“. Das Logo fällt schnell ins Auge, ist aber bei den meisten Anbietern im unteren Seitenteil platziert, so dass man scrollen muss, um es zu entdecken.

Grafiken sind natürlich ebenfalls leicht zu fälschen, deshalb ist das Logo nur der Einstieg in eine dreistufige Sicherheitsüberprüfung. Wer die Gewissheit haben möchte, bei einer seriösen Online Apotheke gelandet zu sein, geht wie folgt vor:

  • Klicken Sie vor den Kauf auf das EU Logo; dadurch werden Sie auf die Internetseite der nationalen Zulassungsbehörde geleitet; in Deutschland ist das die Seite des DIMDI (Deutsches Institut für Medizinische Dokumentation und Information).
  • Überprüfen Sie genau, ob die dort angegebene Webadresse mit der übereinstimmt, die sie aufgerufen hatten; z.B. ob die Landeskennung (.de oder andere) stimmt oder die gleichen Sonderzeichen verwendet werden.
  • Klicken Sie auf den dortigen Link zur Webadresse der Apotheke, nicht auf den „Zurück“ Button des Browsers; wenn Sie dann wieder bei „Ihrer“ Apotheke landen, können Sie Ihren Einkauf fortsetzen.

Das gleiche Vorgehen empfiehlt sich auch bei in anderen EU-Staaten zugelassenen Apotheken. Deren Herkunft kann man an der Landesflagge im Logo erkennen. Die Informationen der dortigen Zulassungsbehörden sind zwar nicht in Deutsch eingestellt, aber die Internetadressen sind immer deutlich zu erkennen. Außerdem kann man über diese Seiten auch Listen mit allen zugelassenen Online-Apothekern abrufen.

Arzneimittelpackungen ab 2019 mit individueller Seriennummer

Eine zweite, ungleich aufwändigere Maßnahme gegen Arzneimittelfälschungen betrifft alle verschreibungspflichtigen Medikamente. Im Februar veröffentlichte die EU eine Verordnung, nach der ab dem Frühjahr 2019 jede Arzneimittelpackung eine individuelle Seriennummer erhalten muss. Außerdem muss die Packung so produziert werden, dass sofort erkennbar ist, ob sie möglicherweise schon einmal geöffnet wurde.

Das bedeutet konkret: Die Hersteller machen jede einzelne Packung durch eine eigene Nummer zum „Unikat“ – über 700 Millionen Medikamentenschachteln werden dann jedes Jahr mit einem speziellen Datencode bedruckt. Wenn Großhändler Arzneien dann nicht direkt beim Hersteller kaufen, sind sie verpflichtet, jede einzelne Packung anhand der Nummer auf Echtheit zu überprüfen. Weil in dem Zahlencode z. B. auch Angaben über das Verfallsdatum zu finden sind, können auch die Apotheker schon beim Eingang der Lieferung eine zusätzliche Sicherheitsprüfung durchführen.

Für rezeptfreie Arzneimittel ist die Einführung dieser Sicherheitsmerkmale bislang nicht vorgesehen, obwohl auch davon jährlich rund 400 Millionen Packungen über deutsche Apotheken- bzw. Ladentheken gehen. Diese so genannten OTC-Präparate werden häufig besonders günstig im Versandhandel angeboten, daher gilt: Nur wer bei Apotheken mit dem EU-Logo einkauft, hat die Gewissheit, es mit einem seriösen Anbieter zu tun zu haben. Wer andere oder außereuropäische Seiten besucht, geht womöglich erhebliche Risiken ein.

meine-gesundheit-aerzte-im-dialog

Vortrag „Meine Gesundheit – Ärzte im Dialog“

Im Konferenzraum der BKK SBH Trossingen fand am  13.04.2016 um 19 Uhr der Vortrag „Therapiemöglichkeiten des schmerzhaften Hüftgelenkes“ statt. Chefarzt Dr. Matthias Hauger von der Klinik für Unfallchirurgie und Orthopädie am Klinikum Landkreis Tuttlingen brachte die Besucher des Vortrags auf den neuesten Stand der Behandlungs- und Therapiemöglichkeiten bei Schmerzen im Hüftgelenk. Der Konfenzraum der BKK SBH war mit 54 interessierten Besuchern voll belegt.

Die Hüfte ist eines der am häufigsten orthopädisch behandelten Gelenke. Dr. Matthias Hauger informiert wie Verschleißerkrankung der Gelenke erkannt werden können  und welche Behandlungsmöglichkeiten es  gibt.  Gleich welche Ursache, eine Verbesserung der Lebensqualität durch Schmerzfreiheit und Verbesserung der Beweglichkeit ist das oberste Ziel jeder Behandlung. Im Fokus der Veranstaltung standen neben der Möglichkeiten einer modernen operativen Therapie aber auch die Möglichkeit die Erkrankung – sofern noch möglich – durch regelmäßige Bewegung und richtige Ernährung langsamer voranschreiten zu lassen.

Im Oktober findet ein weiterer gemeinsamer Vortrag mit dem Klinikum Tuttlingen und Chefarzt Dr. Matthias Hauger statt. Dann steht das Thema „Kniegelenke“ im Vordergrund. Einladungen und Presseinformationen zur Veranstaltung erfolgen rechtzeitig.